Die ursprüngliche Umgebung des Bauernhofes und die 200m Fussmarsch zum Festplatz machen es leicht, Stress und Sorgen abzuwerfen. Der Son Cubano mit seiner wunderbaren Harmonie zwischen Rhythmus und Melodie sowie Instrumenten und Gesang erfüllt gleichwohl die Seele mit karibischer Wärme und Lebensfreude, und sogar ein allfälliger Platzregen erscheint dann als herrliche Erfrischung. Daniel Dünner hat unter dem Namen "Tremenda Fiesta en el Monte" am 02. Mai 2004 das erste Konzert durchgeführt. Seither sind bereits 6 Musikgruppen aus Kuba an 7 Konzerten auf dem Bauernhof (und einmal in einem Saal in Sirnach) aufgetreten.

Hier in der westlichen Hemisphäre treffen sich gleichgesinnte Individualisten zu einem Anlass und jeder will seinen Spass haben. In Kuba nehmen die verschiedensten Bevölkerungsgruppen an einem Fest Anteil: jung und alt, schwarz und weiss, Professor und Bauer usw.

Der Hof Hanfgarten

Gastgeber und Herr des Hof's:
Daniel Dünner

Familie Dünner zweite Generation

Die beliebtesten kubanischen Künstler

Kuba – ein Eldorado für alle Reisenden, ob Wassersportler, Abenteurer, Familien oder Sonnenhungrigen. Ein eigentlich historisch geprägtes Land, das noch heute durch viele Narben seiner Vergangenheit gezeichnet ist. Dennoch ein Land voller Energie und Temperament und mit dem Willen zur Veränderung. Vielleicht ist es gerade die Sonne, die das sonnige Gemüt seiner Kubaner bewirkt. Trotz allen Schmerzes der Vergangenheit und zum Teil noch der Gegenwart sind die Kubaner dafür bekannt, ein fröhliches Volk zu sein, das gerne tanzt, singt und lacht.

„Sí se puede“ hieß es noch im März, „Yes, we can“ verkündete US-Präsident Barack Obama vor Millionen von Zuschauern live und weltweit vor dem Fernseher. Sein Besuch in Havanna gilt als historisches Ereignis und ist ein Meilenstein in der Geschichte Kubas. Das Ende des Kalten Krieges ist besiegelt, das Handelsembargo solle aufgehoben werden. Im Gran Teatro de la Habana trägt Barack Obama mit seiner Rede die letzten Überbleibsel des Kalten Krieges auf dem amerikanischen Kontinent zu Grabe. Die Kubaner allein hätten nun ihre Zukunft in ihrer Hand.

Offensiv sprach sich Obama für Demokratie aus und zitierte dabei Martin Luther King: Veränderungen solle man nicht fürchten, sondern begrüßen. Für viele war die Rede Obamas ein äußerst emotionaler Moment, den die Kubaner noch Wochen später zelebrierten. Denn es handelt sich um ein emotionales, vielleicht durch seine Vergangenheit gar zerbrechliches Volk.

In allem, was die Kubaner tun, wird Emotion großgeschrieben. Die Kubaner sind bekannt für ihre tiefgreifenden Gefühle und dafür, diese auch gern kundzutun auf unterschiedliche Art und Weise. Daher sind die Kubaner auch sehr talentierte Künstler. Viele drücken in ihrer Kunst ihre Gefühle aus, die sie vielleicht lange verstecken mussten. Musik ist dafür zum Beispiel ein probates Mittel und drückt nicht nur Gefühle aus, sondern zieht auch Andere, nämlich die Zuhörer, mit in ihren Bann wie Frauen die Männer, die in der Sex Zürich szene auf http://www.and6.ch ihren Spaß und ihren Ausgleich suchen.

Gloria Estefan, 1957 in Havanna geboren, gilt beispielsweise als Queen Of Latin Pop. Ihre Alben verkauften sich über 100 Millionen Male, weshalb sie zu den weltweit erfolgreichsten Künstlern zählt. Sie betätigte sich im Laufe ihrer Karriere nicht nur als Sängerin und Songschreiberin, sondern auch als Schauspielerin. Silvio Rodríguez, 1946 in San Antonio geboren, ist kubanischer Liedermacher und Sänger. Seine Songs zählen zur „Nueva Trova“, einer eigens von ihm geprägten kubanischen Musikrichtung. Er ist zwar weniger bekannt als seine Kollegin Gloria Estefan, in Lateinamerika jedoch begeistert er die Massen mit seiner Musik. Der berühmte Sänger und Musiker Ibrahim Ferrer war schon lange vor ihm bekannt, zumal er schon 1927 geboren worden ist, schaffte aber erst spät seinen internationalen Durchbruch. Er rief das Musikprojekt „Buena Vista Social Club“ ins Leben.

Alle diese Künstler waren wichtig und sind für die Entwicklung einer nationalen Identität Kubas. Für zerbrechliche Staaten wie Kuba sind kulturelle Aspekte im Allgemeinen noch wichtiger als für gefestigte Demokratien wie die Schweiz, Deutschland oder Österreich. Sie geben dem Volk Halt und das Gefühl, etwas Eigenes erschaffen zu haben und aufrecht erhalten zu können, kurzum: Sie tragen zu einer Identität bei, die gerade bei fragilen Staatssystemen essentiell ist.